Die Top 5 der (falschen) Gründe, warum Sie keine Tester haben!

02.08.2013
Simone Dzapo Garcia

Vor ein paar Jahren traf ich den CTO einer bekannten Spielefirma. Wir kamen ins Gespräch und er vertraute mir an, dass er ein totaler Gegner vom Testen sei. Nach einem entsetzen Aufschrei meinerseits machte er schnell deutlich weshalb: Sein Trauma rührte aus vorherigen Jobs, wo er eine QS-Abteilung leitete: Diese bestand aus einer in Mobiltelefone hackenden Armee von Studenten.

Nun, unnötig zu erwähnen, warum besagter CTO besagter Firma den Rücken kehrte, unnötig zu erwähnen, dass besagte Firma in dieser Form nicht mehr existiert. Unnötig zu erwähnen, dass man stupides Hacken nicht Testen nennen kann. Doch es ist sehr wohl nötig, sich der Frage zu widmen, aus welchen Gründen darf und sollte man auf Tester keinesfalls verzichten, selbst wenn man ein QA-Traumata oder auch mehrere durchlebt hat?

Joel Spolsky, Software Entwickler und Autor, fasste schon im Jahre 2000 in seinem sehr humorvollen, aber durchaus realitätsnahen Blog „joelonsoftware“ die Top 5 der falschen Argumente zusammen, weshalb Softwarefirmen keine Tester beschäftigen:

  1. Fehler entstehen durch faule Programmierer.
  2. Meine Software befindet sich im Netz, ich kann es in einer Sekunde fixen.
  3. Meine Kunden testen die Software für mich.
  4. Jeder der als Software-Tester qualifiziert wäre, möchte nicht als Tester arbeiten.
  5. Ich kann mir Tester nicht leisten!

Fühlen Sie sich ertappt? Haben Sie auch schon einmal mit einem der zuvor genannten Punkte argumentiert oder sogar mit allen? Wenn ja - oder wenn Sie schlicht und ergreifend neugierig sind, wie Joel mit diesen Ammenmärchen aufräumt - können Sie hier weiterlesen oder diesen interessanten Artikel zur Transformation des Testvorgehens studieren.

Oder Sie wenden sich vertrauensvoll an uns. Wir helfen Ihnen gerne mit den Mythen rund um das Thema Testing aufzuräumen und unterstützen Sie im Aufbau einer effizienten Test-Strategie.

Simone Dzapo Garcia
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